Wenn die Chefrolle voN Mitarbeitenden übernommen wird
- darijatokalic

- vor 16 Minuten
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Der Schritt vom Teammitglied zur Führungskraft klingt logisch. Und ist doch oft emotional anspruchsvoll. Wer gestern noch Kolleg:in war, ist heute verantwortlich für Entscheidungen, Feedback und Orientierung. Genau hier entstehen Spannungen.
Plötzlich verändern sich Rollen, Erwartungen und Beziehungen. Manche freuen sich, andere sind verunsichert. Nicht selten bleiben diese Gefühle unausgesprochen und werden später zum Konflikt.
Typische Stolpersteine:
Unklare Rollen
Nähe und Distanz geraten aus dem Gleichgewicht
Alte Dynamiken wirken weiter
Neid, Enttäuschung oder Rückzug im Team
Aus Mediationssicht hilft vor allem eines: Klarheit und Kommunikation.
Was jetzt wichtig ist
Neue Rolle offen benennen
Erwartungen klären: Was ändert sich, was bleibt?
Gespräche anbieten
Grenzen respektvoll setzen
Mediator:innen können diesen Übergang wirkungsvoll begleiten, indem sie einen neutralen Raum für Klärung schaffen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und helfen, neue Rollen und Erwartungen gemeinsam zu sortieren.
Fazit
Ein Rollenwechsel braucht Zeit und Geduld. Wer den Übergang bewusst gestaltet, verhindert Konflikte und schafft die Basis für Vertrauen in der neuen Führungsrolle.